Allgemein, Positionierung, Unternehmertum

[Relaunch] …wie Du weiter kommst
9. März 2020

Es ist völlig normal, dass Du irgendwann an den Punkt kommst in Deinem Business, an dem es einen Relaunch braucht. Soviel einmal vorab. Denn in der Regel wirst Du zwar vielleicht Dein Business gut gestartet haben und auch einige Kunden bekommen haben, doch an einem gewissen Punkt wirst Du merken, dass irgend etwas nicht mehr so läuft, wie es laufen sollte.

Das worüber Du an der Stelle nachdenken solltest/MUSST, nennt sich Relaunch.

Lies gerne – bevor Du hier im Text weiterliest, was Wikipedia darunter versteht.

Wikipedia geht es um die Wiedereinführung, Neubewerbung bzw. um die Verbesserung/Optimierung eines bereits am Markt eingeführten und existierenden Produktes. Mir geht es im Wesentlichen um den letzten Punkt, um die Optimierung eines bereits im Markt platzierten Produktes oder einer Dienstleistung.

Es ist ganz normal, dass Du in der Startphase Deines Geschäftes Kunden bekommst und einen mal mehr mal weniger rasanten Erfolg verzeichnen wirst. Falls dies nicht so ist oder dies nicht so war, darfst Du Dir nochmal ganz intensive Gedanken über Dein Produkt- und/ oder Deinen Produktkanal und Deine Zielkunden machen oder aber Deine Marketingstrategien und -taktiken unter die Lupe nehmen.

Doch was dann oft erfolgt und ganz sicher nach einiger Zeit eintritt, nennt sich Stagnation. Du merkst, die Verkaufszahlen stagnieren. Es kommen neue Marktpartner dazu und sie nehmen Dir Anteile weg. Die Bedürfnisse Deiner Interessenten und Kunden verändern sich und Dein Angebot findet weniger Abnehmer.

Und genau jetzt gilt es aktiv zu werden.

Denn was danach passiert ist der Abschwung. Meistens ist es dann schon zu spät, denn die Entwicklung ist nicht mehr wirklich aufzuhalten. Du denkst Dir jetzt vielleicht, es mache Sinn, Dein Produkt einzustampfen und es mit etwas völlig neuem zu versuchen und etwas komplett anderes an den Markt zu bringen, doch das ist meistens gar nicht sinnvoll und auch nicht nötig.

Ideal ist es, wenn Du schon beim ersten Anzeichen von stagnierenden Umsätzen und sowieso bei rückläufigen Tendenzen Gedanken gemacht hast, wie Du reagieren willst und nicht erst gewartet hast, bis es zu spät ist und Du nicht mehr aus dieser Negativspirale herauskommst. Noch besser wäre es gewesen, Du hättest Dir gleich von Beginn an einen Plan B zurecht gelegt. Doch das ist ja in den allermeisten Fällen nicht der Fall.

Als gedanklichen Vergleich dazu: Wenn Du eine Aktie kaufst, hast Du sicherlich eine Vorstellung davon, wohin die Reise des Aktienwertes gehen soll, also insbesondere bei welchem Wert Du sie wieder verkaufst und Deine Gewinne einstreichst oder andersherum, bei welchem Verlust Du sie wieder abstößt.

Doch was tun?!

Ich gehe in meinem jährlichen Bootcamp sehr gerne alle relevanten Punkte mit den Kunden durch. Beginnend mit dem eigentlichen Ansatz des Angebotes, dem „Warum“ des Anbieters und wir schauen, wo es Anpassungen geben darf oder muss.

  • Stimmt das Angebot noch sowie wie Du es anbietest? Sind Leistungspunkte enthalten, die nicht mehr hinein gehören oder fehlen relevante Inhalte, ohne die der Kunde heute nicht mehr auskommt.
  • Sind die anvisierten Zielkunden noch die richtigen Adressaten für Dein Angebot oder hat sich der Markt und somit Dein Zielkunde weiterentwickelt?
  • Ist die Art und Weise der Aufbereitung Deines Angebotes noch stimmig? Passen die Produkttiefe und der Produktnutzen noch zusammen. Stichwort: Produkteffizienz
  • Stimmt der angebotene Preis noch oder gibt es Marktpartner, die die exakt ähnlichen Inhalte zu einem weit optimaleren Preis anbieten (ich sage an dieser Stelle ganz bewusst nicht günstigeren Preis, denn günstig ist in den meisten (!) Fällen nicht das optimalere Angebot).

Und das alles sind möglicherweise Punkte, die zur Stagnation geführt haben. An dieser Stelle will ich noch gar nicht von Deinem Webauftritt etc. sprechen. Das Feld ist weit. Doch bei einer Vielzahl von Stagnationen sind die Gründe schon in den ersten 4 Punkten zu finden.

Ärmel hochkrempeln und ab gehts!

Ich möchte Dich ermutigen, nicht gleich den Kopf in den Sand zu stecken und Dein Business an den Nagel zu hängen. Es wäre schade! Gut wäre dies nur dann, wenn Du ein Produkt hast, was auch schon vorher nur mäßig gelaufen ist (denn dann war es von Beginn an nicht sehr gefragt) oder Du hast einfach keine Lust mehr, Dich nochmal an die Sache ran zu machen.

Denn die Weltbesten Ideen und Business hatten zu Beginn ihrer Laufbahn an irgendeinem Punkt sogenannte Rückschläge. Und diese Rückschläge sind enorm wichtig für den nächsten großen Wachstumssprung. Du lernst daraus und – richtig reagiert – wirst Du sehr gestärkt aus so einer Phase hinauskommen. Wenn Du die richtigen Entscheidungen triffst.

Relaunches gehören dazu. Dies als Mindset wird Dich immer besser machen und Du wirst gefühlt noch sehr viele Relaunches in Deinem Leben erfahren. Wenn Du wirklich bereit bist, jeden Stein hochzuheben und runterzuschauen, was noch richtig ist, es so weiterhin zu tun und was genau es anzupassen und zu ändern gilt.

In diesem Sinne HAPPY RELAUNCH(ing)!