Achte mal bewusst darauf, wie ähnlich viele in unserer Branche unterwegs sind? Dir wird sofort etwas auffallen. Da bin ich mir sicher. Es geht um deine Abgrenzung als Personenmarke.
Du liest überall sehr ähnliche oder sogar die gleichen Versprechen. Ziemlich viele nutzen gleiche Formate. Immer wieder dasselbe. Und auch die Sprache ist kaum zu unterscheiden.
Fast so als würden alle mit der gleichen KI arbeiten ohne diese individuell zu füttern. Also auf ihre eigene Identität abgestimmt.
Aus meiner Sicht haben hier die Themen Abgrenzung und der identitätsbasierte Markenaufbau gar keine Chance. Einheitsbrei!
Und manche fragen sich dann, warum es nicht so läuft.
Ich erinnere mich an einen der früheren Kurzimpulse. Da ging es darum, dass Marken nicht durch Lautstärke entstehen, sondern durch Klarheit und Wiedererkennbarkeit.
Wiedererkennbarkeit entsteht nicht, wenn du etwas einfach nur besser machst. Sie entsteht, wenn du Dinge anders machst. Auf gar keinen Fall künstlich anders und auch nicht aufgesetzt. Es soll am Ende natürlich alles zu dir passen und gleichzeitig vielleicht ein wenig aus der Reihe fallen und auffallen.
Wenn ich mit Menschen in den 1:1-Beratungen spreche, schaue ich immer sehr genau, wo wir gemeinsam Andersartigkeit aufbauen können und die Dinge anders angehen können.
Denn in einem Markt, in dem vieles austauschbar geworden ist, gewinnt nicht der Lauteste. Sondern der, der spürbar anders ist.
Schau mal, ob dich von den folgenden drei Ideen eine anspricht und du sie umsetzen kannst.
Brich bewusst mit einem deiner Formate
Nimm ein bestehendes Format und stell es einmal komplett auf den Kopf. Ein Workshop ohne Präsentation. Ein Erstgespräch ohne klassischen Pitch. Frag dich mal: Wie würde ich das gestalten, wenn ich komplett frei wäre?
Arbeite am Erlebnis (!), nicht nur am Inhalt
Inhalte werden überall optimiert. Das Gefühl dahinter fast nie. Überleg dir: Wie sollen Menschen sich fühlen, wenn sie mit dir arbeiten? Und dann gestalte genau dieses Erlebnis bewusst.
Prüfe deine Wiedererkennbarkeit
Schau dir deine letzten Inhalte an und sei ehrlich zu dir. Könnten sie auch von jemand anderem kommen? Wenn ja, fehlt nicht Qualität – sondern Profil. Und das gilt es zu schärfen.
Vielleicht ist genau jetzt nicht die Zeit, noch mehr zu machen. Sondern endlich einfach anders.
Und wenn du zu diesem Thema noch mehr Wissen möchtest, wie du dir eine solide und vertrauensvolle Marke aufbauen kannst, dann stöbere einfach weiter in meiner Wissensdatenbank oder lausche ein paar meiner Podcast-Episoden zu diesem Thema.
