Beratung, Coaching, Markenaufbau, Sichtbarkeit

Sichtbarkeit ist einfach

von Jens Schlangenotto

Jaja, wirst du vielleicht denken. Sichtbarkeit ist einfach. So ist es dann ja doch nicht. Doch am Ende müssen wir dahin schauen, wo Sichtbarkeit entstehen kann und vor allen Dingen, wie sie entsteht. Und da sind wir bei der Spürbarkeit deiner Marke und deiner Kommunikation. Und das ist (d)eine Entscheidung.

Sichtbar wirst du durch Taktik.
Spürbar wirst du durch Haltung.

Du kannst noch so viel posten – wenn keiner merkt, wer du eigentlich bist, warum du tust, was du tust, was dich antreibt, was du aushältst, was du auch mal nicht tust – dann bleibt da: eine Hülle. Ein Content-Konstrukt. Eine saubere Fassade.

Es macht aus der Sicht eines Business-Coachs gar keinen Sinn, täglich auf Instagram oder LinkedIn zu posten, wenn niemand weiß, wofür sie oder er steht, außer für „Persönlichkeitsentwicklung und Führung“. Das ist der Grund, warum die Beiträge, die rein inhaltlich und vielleicht sogar ein stückweit Sales-orientiert sind, immer schlechter laufen als die Posts, die dich im Alltag mit einem Gedanken oder einer Idee zeigen.

Es wird an vielen Stellen gesagt, du sollst x Storys posten pro Woche. Viel Spaß damit. Wenn du nicht auch mal etwas Persönliches zeigst oder nie Haltung durchscheinen lässt, wirst du nie greifbar. Es entsteht viel Output, jedoch keine Verbindung.

Beide aus den Beispielen sind sichtbar (oft nicht im gewünschten Rahmen), jedoch niemand wird sich an sie erinnern. Außer in dem Kontext als das sie vielleicht durch Fleiß auffallen. Bringt ihnen aber nichts.

Du kannst an diese Situation rangehen, indem du dich fragst, was von dir bleibt, wenn es deinen Content nicht gäbe? Was würdest du kommunizieren können?`

Im Markenaufbau einer Person oder eines Unternehmens geht es um mehr als „Mehrwert liefern“. Es geht darum zu zeigen, wer du bist und was du tust. So entsteht Verbindung überhaupt erst.

Content gibt es heute an jeder Ecke. Gratis. Einfach zu recherchieren und einfach zu konsumieren. Insofern ist ein Umdenken erforderlich. Am besten jetzt in der Sommerpause.

Überleg einfach mal, wo du mehr von dir zeigen kannst, damit du spürbar wirst. Ich möchte wissen, was dich bewegt und was du so treibst in deiner Freizeit. Ich will andocken können bei dir abseits irgendwelcher Content-Stücke.

…und vergiss bitte das Gerede von „Du musst mehr posten“.

Selbst diejenigen „Berater“, die dies von dir verlangen, haben oft wenig Dialog und Resonanz auf ihre Beiträge. Warum? Weil sie nicht spürbar sind. Und leider oft auch fake.

Frag dich stattdessen: Was soll ein Mensch empfinden, wenn er auf deiner Seite, in deinem Feed oder auf deinem Profil landet?

Sichtbarkeit ist nur der Anfang.

Wirkung beginnt da, wo jemand innehält und nachgedacht hat. Und wo etwas hängenbleibt.

Und um zu prüfen, wie du gerade unterwegs bist, schau dir deine letzten drei Beiträge an und frag dich:

Bin ich hier sichtbar – oder bin ich hier auch spürbar?
Es braucht die Semantik im Umfeld deiner Marke und deiner Kommunikation.

Und wenn du Lust hast, schick mir einen davon – ich gebe dir Feedback. Ganz ehrlich. Ganz ohne Marketing-Floskeln.

Und hier habe ich noch eine Episode für dich aufgenommen zum Thema Sichtbarkeit und welche Folgen diese auf deine Marke hat. Bitte unbedingt anhören, bevor du es falsch angehst.

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