Vielleicht musstest du gerade beim Lesen der Betreffzeile genauso Schmunzeln wie ich beim Schreiben dieser beiden Worte und hast dir gedacht, mit was für einem Thema kommt er denn jetzt um die Ecke.

Es geht um deine Zielgruppe.

Und zwar habe ich bei dem Thema Zielgruppe das Bild vor Augen, wie deine Zuhörerinnen und Zuhörer an deinen Lippen kleben, wenn du etwas sagst, sie einen Post von dir lesen oder wenn eine Mail von dir in ihrem Postfach gelandet ist.

Es braucht eine gewisse Spannung und gleichzeitig um eine Art von Faszination, die mitschwingen darf. Kurzum, deine Zielgruppe soll sich auf neuen Content von dir freuen.

Leicht gesagt Jens, doch wie kann ich das anstellen?

Fangen wir anders herum an. Wenn dem nicht so ist, dann läuft aktuell noch irgendetwas nicht zu 100% richtig. Ich selbst habe sehr wenige Newsletter zum Beispiel abonniert, weil die allermeisten mich einfach nicht abholen. Ich sehe förmlich bereits an der Betreffzeile oder am Einstiegssatz, ob mich das Thema kickt oder nicht.

Natürlich hat das auch etwas mit Copywriting-Fähigkeiten zu tun. Doch eben nicht nur. Copywriting ist übrigens etwas, das du lernen kannst. Und hier gilt ganz explizit, dass du anfangen darfst, um besser zu werden. Es braucht kein abgeschlossenes Germanistik- oder Werbetexter-Studium dafür. Du wirst sehen. Mit dem Schreiben kommt die Freude am Schreiben immer mehr und deine Texte werden auch immer besser. Try it!

Ich liebe zum Beispiel die Mails von Charming Places. Liebe Anja (und Team), ich speichere sie mir sogar ab. Und klar mag ich tolle Reiseziele, nette Geheimtipps und eben “Charming Places” (super Name!) abseits des Mainstreams, doch was mich viel mehr begeistert ist, dass ich Anjas Begeisterung und ihre Persönlichkeit in ihren Mails wiederfinde.

Was kannst und solltest du tun, damit deine Community quasi an deinen Lippen hängt?

Deine Top-USPs.

Fangen wir bei dir und deinem Angebot an. Überlege ganz genau, was dich von deinen Wettbewerbern unterscheidet. Es braucht kein allgemeines Blabla in deiner Kommunikation. Wenn du deine inhaltliche und persönliche Positionierung sehr klar definiert hast, prüfe, worin du wirklich – also wirklich wirklich – anders bist als deine eventuellen Marktpartner.

Ist es deine Art wie du bist oder schreibst, deine Leidenschaft, die sich in deiner Kommunikation wiederfindet, oder ist es dein außergewöhnliches Angebot, welches deine Community von dir benötigt? Was ist es genau?

Vorbereitend zu meinen Einzelworkshop-Beratungstagen gibt es jeweils eine kleine Aufgabe von mir. Und die ist nicht ganz so leicht. Ich verrate sie dir an dieser Stelle nicht. Das wäre nicht fair, denjenigen gegenüber, die sich einen Tag lang mit mir hinsetzen und teils (qualvoll) ihre Marke mit mir erarbeiten.

Doch setze dich hin und notiere dir die Punkte, von denen du denkst, sie können es sein.

Zeige dich.

Alle Themen und Angeboten, die du anbietest, gibt es irgendwo bereits. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit. Hierin liegt vermutlich also kaum die notwendige Faszination. Was ist es also dann, was dich so spannend macht? Du selbst? Dein Umfeld? Deine Art?

Genau.

Und hier lass dir gesagt sein, dass du nicht “everybodys darling” sein willst. Du kannst nicht für alle Menschen der richtige Anbieter sein. Das willst du nicht. Du willst genau die Leute in deinem Umfeld haben, die das was du anbietest schätzen und dich als Anbieter einer Leistung, mögen. Nicht mehr und nicht weniger. Hab keine Angst zu übertreiben oder über das Ziel hinaus zu schießen. Sei genau so wie du bist.

Im Markenaufbau-Bootcamp zeige ich dir eine logische Entwicklung im Aufbau einer Personenmarke. Oft kommen die Menschen zuerst wegen deines Wissens und deiner Expertise zu dir. Doch dann bleiben sie und konsumieren immer mehr von dir, weil sie dich als Person und deine individuelle Art schätzen.

Let’s go on a journey!

Mit anderen Worten… nimm deine Community mit auf (d)eine Reise. Das bedeutet nicht, dass du deine Kunden in gewisser Weise abhängig machst von dir. Das auf gar keinen Fall. Doch du darfst dich weiter entwickeln, neue Themen (natürlich aus deinem Themenstern) aufmachen und dich selbst dabei auch weiter entwickeln.

Ich will hier nicht von Fans sprechen jetzt, doch am Ende ist es ein stückweit so. In meiner damaligen Zeit mit Christian Bischoff habe ich mich sehr intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt, wie populäre Fußballvereine ihr Business hinsichtlich des Aufbau einer Fan-Strategie verstehen und ganz gezielt Maßnahmen ergreifen, die dazu führen, dass auch nach 5 hintereinander verlorenen Spielen noch immer Menschen jedes Wochenende ins Stadion strömen.

Der einfachste Hinweis im Hinblick auf dir an den Lippen hängenden Menschen wäre es zu prüfen, inwiefern dein Angebot und deine Zielgruppe wirklich zu dir und deinem Angebot passen. Wenn nämlich deiner Zielgruppe deine Angebote oder deine Botschaften nicht klar sind, dann wird dies nie geschehen. Anders herum, wenn deine Angebote an deiner Zielgruppe vorbeigehen, kann ein solches “an den Lippen hängen” auch nicht stattfinden.

Also zusammenfassend hat das gewünschte Ergebnis natürlich mit deinen Inhalten zu tun.  Und mit deinem Angebot. Auch braucht es die richtig gewählte Zielgruppe. Doch diese Faktoren setze ich mal voraus an dieser Stelle.

Schau auf dich selbst.

Überprüfe deine persönliche Top-USPs, zeige und mache dich spannend und dann geh auf diese so geniale Reise. Und! Vergiss deine Community dabei nicht.

Denn Community is key!

Dein Jens

#Faszination

Starke SocialMedia Posts

Und zum Ende dieses Beitrags möchte ich dich noch auf meine Kurzimpulse hinweisen, die dir jeden Sonntagmorgen gratis in dein Email-Postfach gelegt werden. Wenn du also bereits bist, dich mit wertvollen und nützlichen Impulsen aus dem Bereich Marketing, Markenaufbau und Unternehmensaufbau berieseln zu lassen, dann darfst du dich gerne hier eintragen. Darin wirst du hin und wieder wertvolle Hinweise zu den Themen Mentoring und Sparring finden.

Schau auch gerne mal auf meinem Instagram– oder Facebook-Account vorbei. Dort poste ich ebenfalls regelmäßig Inspirationen aus der Welt des Markenaufbaus.