Mag sich das Wort auch banal anhören, so beinhaltet es doch – in der regelmäßigen Anwendung oder Praxis – eine Art Superpower. Reflektion als die Superpower. Reflektion hat es in sich. Und ja, du kannst Reflektion mit k oder mit x schreiben. Ist beides richtig.

Wie komme ich gerade jetzt auf dieses Thema und warum halte ich das Reflektieren für so ungemein wichtig?

Die vergangenen Tage durfte ich wieder, wie in jedem Jahr, in einem kleinen ausgewählten Kreis von Unternehmerinnen und Unternehmern die Agent CS Hiking Days miterleben. Dieses Mastermind-Event fand in den Dolomiten auf der Seiser Alm statt.

Es wurden unzählige Gespräche geführt. Zu zweit, in kleinen Grüppchen und auch in der gesamten Gruppe.

Wenn ich rückblickend sagen sollte, was an dieser Art Zusammentreffen so besonders war, dann ist es – sehr vordergründig – das gemeinsame Reflektieren von Erlebnissen, Erfahrungen und Vorhaben.

Wir nennen es Dialog, Sparring, Feedback geben oder ganz simpel Austausch. Sehr wertvoll wird dieser Austausch durch das Einbringen der individuellen Ansichten und Denkweisen der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Wir reflektieren über Vergangenes, Aktuelles und die Zukunft.

Das reine Reflektieren, also das Nachdenken über Vergangenes sowie das Analysieren von Ergebnissen, bringt enorm viel.

Doch beim Reflektieren in der Gruppe unter Gleichgesinnten kommt nochmal eine weit wirkungsvollere Komponente mit hinein.

Jemand stellt seine Gedanken vor und in der Art und Weise, wie diese vorgetragen werden, und natürlich auch, was inhaltlich vorgetragen wird, stecken oft bereits subjektive Wertungen.

Die eigene Analyse – nennen wir sie Reflektion – ist superwertvoll. Und jetzt kommt die SUPERPOWER… die Gruppe dazu.

Wirkung hoch drei.

Generell gibt es etliche Vorgehensweisen, wenn es um das Thema Reflektion geht.

Ich selbst nehme mir, sowohl für mich selbst wie auch in meinen Engagements, in regelmäßigen Abständen Zeit zur Reflektion.

Das sieht dann so aus, dass ich mir schriftlich – meistens in Form einer Mindmap – meine  Gedanken zu den aktuell laufenden Projekten visualisiere. Zudem notiere ich alle wesentlichen Stichpunkte, auf die es in diesem Kontext jeweils ankommt.

Das können Strategien sein, diverse KPIs oder aktuelle Strategien und Taktiken, wie eine Marke aufgebaut werden soll oder Produkte gelauncht werden.

Diese Mindmaps sind für mich wie eine Art “Dashbord”. Ja fast schon ein komplettes Abbild meiner beruflichen Aktivitäten. Gleichzeitig mache ich mir Notizen in diesem “Bild”, worauf ich achten will in der nächsten Phase (wie lange auch immer diese dauert) und wo eventuell Stolpersteine liegen, um diese im Blick zu halten.

Beim nächsten Jour Fixe (mit mir selbst), hole ich diese Mindmaps raus und gehe jeden Zweig detailliert durch. Manchmal muss ich schmunzeln, wie ganz alles klappt und  manchmal erkenne ich, wie weit weg ich von dem bin, was ich mir damals notiert hatte.

Reflektion eben.

In den Seiser Alm-Gesprächen ging es um “Gott und die Welt”. Klar standen Businessthemen im Vordergrund. Doch am Ende ging es um alles, was die Unternehmerinnen und Unternehmer beschäftigt, ganz gleich ob privat oder beruflich.

Alles war und ist in diesem Kreis erlaubt.

Mit diesem Impuls möchte ich dich dazu animieren, mehr zu reflektieren. Auf einige Antworten wirst du selbst in Eigenregie kommen, andere wiederum wirst du besser in einem entsprechenden anderen Umfeld finden.

Reflektion als Superpower! Gruppendynamik als möglicher Booster.

Was denkst du dazu?

Vermutlich reflektierst du bereits regelmäßig. Doch falls nicht, nimm dir die Zeit für dich selbst und für dein Business, und du wirst feststellen, warum ich in diesem Zusammenhang von einer Superpower spreche. Vielleich trägst du dir einfach in regelmäßigen Abständen einen Zeitblocker in deinen Kalender ein. So mache ich das.

#Reflektion

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