Zunächst einmal darf ich mich bei allen bedanken, die sich Woche für Woche die Kurzimpulse anschauen und sich davon hier und da hoffentlich inspiriert fühlen.

100 Kurzimpulse. Und wenn ich zurückdenke an diesen vermutlich regnerischen Tag an dem ich entschieden habe, mit den Kurzimpulsen zu starten, denke ich heute “Gott sei dank habe ich damit begonnen”. Es muss übrigens ein verregneter Tag gewesen sein, denn sonst wäre ich sicher auf den Berg gegangen.

Und diese Gedanken bringen mich zur heutigen Betreffzeile. Es ist nie der richtige Zeitpunkt für einen Start. Damals habe ich, so spontan wie ich manchmal bin, sicher gedacht “Sch… drauf, ich machs einfach.”

Denn ja… es ist sicher nie der richtige Zeitpunkt anzufangen mit irgendeinem Vorhaben. Wir alle haben tausende Ausreden und Gedanken im Kopf, warum es eventuell besser wäre, noch zu warten oder etwas anderes vorzuziehen.

Alles Quatsch!

Anfangen, loslegen, ausprobieren und ab geht die Post. Du kennst diesen Spruch, dass du das Leben nur vorwärts leben kannst und leider nur rückwärts verstehen wirst. So ist es auch im Markenaufbau und Unternehmensaufbau.

Schon immer war ich fasziniert vom Umsetzen von Ideen. Und von diesen oft fiesen Dingern… Ideen… habe ich so einige jeden Tag.

Am 07. Juni 2014 (!) habe ich übrigens schon mal darüber geschrieben. Vor über 10 Jahren. Und sogar noch in Sie-Form. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.

Zurück zum Thema. Es geht um das Anfangen. Mein Opa hat schon immer gesagt, dass vom Rumsitzen niemand in die Berge gekommen ist. Stimmt wohl.

Aufschreiben.

Zunächst nochmal zu den Ideen. Wenn mir etwas in den Kopf schießt, schreibe ich das in der Regel sofort auf. Ohne Beurteilung an der Stelle. Ja, es kommen natürlich auch sofort Gedanken, warum dies und jenes nicht machbar ist. Egal. Aufschreiben. Ich verwende dazu gerne Todoist oder das Google Task Board.

Irgendwann dann in den Tagen oder Wochen danach schaue ich auf das Board und meine Notizen und lege dann fest, was ich wann und wie umsetzen will. Klar überlege ich mir dann, ob es der richtige Zeitpunkt ist, doch in den meisten Fällen macht es Sinn, sich diesen Gedanken direkt anzunehmen.

Sie werden dann auf die “Straße gebracht” – also in die Umsetzung geschickt – oder eben geparkt. Oft ist es dann so, dass die geparkten Ideen nie umgesetzt werden. So ist das dann eben.

Planen  und Umsetzen.

Seit ich “Mr. Mural” – Sebastian Wittmann – kenne und er mir diese Variante des digitalen White Boards gezeigt hat, fällt das alles sogar noch viel leichter. Er hat dazu auch ein paar Tutorial Videos aufgenommen. Hilfreich.

Mit Mural verschaffe ich mir einen Überblick und sammle die entsprechenden Gedanken, die mir dazu einfallen und die es zu berücksichtigen gilt. Oft ist so ein Board über mehrere Wochen in Arbeit und ich setze mich immer wieder dran und erweitere es. Work in progress.

Deadlines.

Manch einer behauptet ja, es brauche so etwas wie Deadlines. Tja. In Teams und wenn etwas im Team entstehen soll, woran eben mehrere oder viele Menschen arbeiten, kann ich das nachvollziehen. Ich für mich brauche keine Deadlines, da ich eh nur Projekte beginne und durchziehe, bei denen es an intrinsischer Motivation definitiv nicht mangelt. Also geht es mir meistens nicht schnell genug. Warum sollte ich also auf irgendwelche Deadlines warten?

Aus der Metaperspektive, eine meiner Top 3 Stärken lt. StärkenCheck, ist es so, dass ich dann irgendwann im Verlauf der Umsetzung sehe, wie sich die jeweilige Aktivität ins Gesamtsystem eingefügt hat. Ob alles soweit rund gelaufen ist oder ob es an irgendwelchen Stellen Irritationen oder Blockaden gab.

Keep – stop – start

An der Stelle erfolgt dann die Entscheidung zwischen Weitermachen oder Stoppen. Generell sollte sich jeder von Zeit zu Zeit hinterfragen, was sie oder er noch weitermachen, anfangen oder einfach stoppen will. Es gibt dazu einen Blogartikel, den ich empfehlen kann. Da geht es zwar vorzugsweise um Team, doch am Ende bestehen Teams aus Mensch und somit ist dieser Prozess auch auf dich anwendbar.

Nur am Rande… ich habe entschieden, die Kurzimpulse weiter zu schreiben. Soviel vorab. Und in Kürze wird sogar noch etwas Neues dazukommen. Stay tuned.

Und um nochmal auf die Betreffzeile zurückzukommen, will ich dir mitgeben…

MACHEN!

Hätten Maik und ich vor fast 20 Jahren nicht Agent CS gegründet, würden wir am Mittwoch nicht auf die Seiser Alm zur Hiking Days-Mastermind fahren und es wäre diese geniale Community nicht entstanden.

Wäre ich die letzten 14 Jahre nicht mit Christian Bischoff auf die Reise gegangen, um aufzubauen, was am Ende dabei rausgekommen ist, hätte ich einige geniale Erlebnisse und Erfahrungen weniger.

Es gibt sicher noch unzählige Sachen, die ich angefangen habe. Der Einstieg in die SOLEMON GmbH und in die StärkenEffekt GmbH. Alles richtig sinnvolle und sehr gute Sachen.

Nochmal: MACHEN!

Es gibt nicht den richtigen Zeitpunkt. Das kann ich dir rückblickend sagen. Es gibt vielleicht Zeitpunkte, wonach es dann schneller oder langsamer geht. Doch dieser Gedanke sollte dich nicht davon abhalten, anzufangen. Du würdest dich später ärgern.

Der beste Zeitpunkt war gestern. Der zweitbeste ist heute.

Danke nochmal für euer Interesse an den Kurzimpulsen.

Lieben Gruß,

Jens

#100kurzimpulse
#anfangen

Starke SocialMedia Posts

Und zum Ende dieses Beitrags möchte ich dich noch auf meine Kurzimpulse hinweisen, die dir jeden Sonntagmorgen gratis in dein Email-Postfach gelegt werden. Wenn du also bereits bist, dich mit wertvollen und nützlichen Impulsen aus dem Bereich Marketing, Markenaufbau und Unternehmensaufbau berieseln zu lassen, dann darfst du dich gerne hier eintragen. Darin wirst du hin und wieder wertvolle Hinweise zu den Themen Mentoring und Sparring finden.

Schau auch gerne mal auf meinem Instagram– oder Facebook-Account vorbei. Dort poste ich ebenfalls regelmäßig Inspirationen aus der Welt des Markenaufbaus.