Marketing, Positionierung

Relevante Gründe, warum sich aktuell deine Produkte nicht verkaufen
19. Oktober 2021

So oder so ähnlich lauten Headlines, die verkaufen sollen. Oder die Aufmerksamkeit erregen sollen. Mit dem Ergebnis, dass sie dies ja auch oft tun. Nur ist damit das eigentliche Thema – die Wurzel des Problems  – noch lange nicht gelöst. Vom Lesen eines Artikels sind die Verkäufe noch seltenst in die Höhe geschossen.

Worum geht es in diesem Artikel und warum schreibe ich einen Beitrag dieser Art? Weil die Gründe oftmals ganz woanders liegen, als dort, wo sie angenommen werden, das sie liegen. Ich möchte dich in eine andere Flughöhe mitnehmen als die in der du vielleicht aktuell unterwegs bist. Raus aus die Mikrobetrachtung, rein in eine etwas komplexere und gleichzeitig jedoch sinnvollere Betrachtungsweise.

Schmerzstillende Mittel helfen! Bedingt.

In meinen Beratungen beschreibe ich oft eine Analogie aus der Medizin. Du gehst zum Arzt, weil du aktuell Rückenschmerzen hast. Dieser gibt dir vielleicht eine Spritze, macht eine Röntgenaufnahme von der schmerzenden Körperpartie und gibt dir ein paar Hinweise mit an die Hand, wie du kurzfristig dein Problem lösen kannst. Kurzfristig ist dein Problem möglicherweise – wenn alles gut läuft – in wenigen Tagen gelöst. Manchmal mit einer Spritze sogar innerhalb weniger Stunden. Eine schmerzstillende Spritze ist das. Doch langfristig solltest du dir andere Angewohnheiten oder Verhaltensweisen zulegen, die nicht wieder ins gleiche Problem reinführen.

Was bedeutet das für dein Marketing? Für dein Unternehmen? Für dich als die Person, die davon leben können muss, was du verdienst.

Willst du immer wieder Probleme haben, deine Produkte zu verkaufen und immer wieder Zielen hinterher rennen, dann bleibe an der Oberfläche und korrigiere deine Landingpages mit roten oder grünen „Jetzt kaufen“-Buttons oder kürze die Länge deiner Verkaufsvideos von 90 auf 45 Sekunden. Oder oder oder… es gibt wahnsinnig viele schlaue Ratschläge, die sicherlich auch alle ihre Berechtigungen haben und etliche Male einem Splittest unterzogen wurden. An dieser Stelle treten eine Vielzahl von Beratern auf den Plan, die dir helfen werden, hektisch das eine oder andere am Produkt, bzw. besser gesagt, an der Vermarktungsweise deines Produktes, zu verändern. Zu optimieren.

Doch schlauer wäre es doch, wenn du…

Ich bin kein Gegner dieser Optimierungsmaßnahmen, denn sie sind wichtig und haben alle ihren Platz. Doch viel smarter ist es doch, eine Positionierung zu finden, die in Form eines Sogmarketings verkauft. Du kennst doch sicherlich den Spruch

„Es macht keinen Sinn, am Gras zu ziehen.!“

oder? Getreu diesem Motto macht es auch keinen Sinn, ein Produkt, das nicht wirklich von selbst eine gewisse Attraktivität mitbringt, in den Markt zu pressen. Und aus diesem Grunde bitte ich dich, mitzukommen auf eine Flughöhe von von mir aus 3000 Metern und dir nochmal alles von oben anzuschauen, was du in der Vorbereitung oder der Startphase deines Tuns nicht ausreichend oder gar nicht beachtet hast.

Es ist keine Neuheit, wenn ich sage, dass du dir zunächst mal deine Markenkernwerte anschaust und dir über deine Positionierung ausreichend Gedanken machst, bevor du wild Strategien umsetzt mit noch wilderen Taktiken. Doch dies ist leider am Markt oft der Fall. Es wird der dritte Schritt vor dem ersten gemacht und sich anschließend gewundert, warum es nicht so läuft, wie es laufen soll.

Was beseutet „auf Flughöhe gehen“konkret? 

Du gehst nochmal ein Stückweit zurück auf Los. Du betrachtest dein Produkt nochmal aus den Augen eines neuen Interessenten. Und jetzt frag dich, ob alle seine Wünsche, Vorstellungen und dergleichen angesprochen werden bzw. wurden. Dann betrachte andere Rahmendaten wie das Pricing, den Zugang zum Produkt, etc. Machst du es deinem Interessenten, schwer, Kunde bei dir zu werden?

Ich verwende eine Art Checkliste, wenn es darum geht, im Rahmen der Coaching heraus zu finden, wo der Hase begraben liegt. Wo liegt das eigentliche Problem? Die Frage aller Fragen, für dessen Antwort es ein wenig Zeit und vor allen Dingen auch Erfahrung benötigt.

Die Lösung? PPC wird es schon retten.

Ja, mit Performance Marketing ist es sicher möglich, eine gute Zielgruppe zu erreichen und diese auch mal besser mal schlechter zu konvertieren. Nur auch dazu benötigt es eine gute Basisarbeit und ein brauchbares Produkt. Abgesehen davon ist PPC kein Allheilmittel, wenn du nicht wirklich Lust hast, immer mehr Geld für die Kundenakquisition herauszuschleudern und dich immer tiefer in ein Hamsterrad zu begeben. Also, das Stichwort hier lautet Diversifikation. Das kennst du vielleicht aus der Geldanlage. Ich spreche an dieser Stelle sehr gerne von einer Marketingklaviatur, die es zu nutzen gilt. Einseitigkeit im Marketing führt über kurz oder lang zur Abhängigkeit und Abhängigkeit direkt ins Verderben. Du weißt, wie das endet.

Problem, Ursache und Symptom

Aus 10 Gründen, warum sich deine Produkte nicht verkaufen, ist einer der wesentliche Grund. Du hast die Hausaufgaben nicht ausreichend gemacht. Dein Produkt ist möglicherweise nicht interessant genug für den Markt. Vielleicht kennst du deinen Markt und die Schmerzpunkte deiner Zielkunden auch nicht gut genug. Hast du dir schon mal Gedanken über die Unterschiede zwischen Problemen, Symptomen und Ursachen gemacht? Wäre mal interessant, hier tiefer einzusteigen. Für deinen Erfolg.

Gerne helfen wir dir dabei, wenn du willst. Erkundige dich einfach hier auf der Seite nach unserem Seminar- und Workshopangebot oder kontaktiere uns zwecks einer individuellen Beratung.

Wir wünschen dir weiterhin oder erstmalig viel Erfolg dabei.